Foto: Bernd Franta, Museum…
Foto: Rotkreuz-Museum Nürnberg
Foto: MICR Genf

Heute ist

Willkommen im Rotkreuz-Museum Nürnberg

Das Nürnberger Rotkreuz-Museum belegt mit einer Vielzahl von Ausstellungsstücken die Entwicklung des Krankentransportes.
Krankentragen, Modelle und nach Originalen 1:1 nachgebaute Transportmittel und Originalfahrzeuge ab Baujahr 1960 gehören zur Sammlung.

Weitere Exponate sind eine Sanitätskutsche um 1918, eine Räderbahre (Handmarie), Schwesterntrachten und Dienstuniformen, Ehrenzeichen, Urkunden, Ausrüstungsgegenstände, medizinische Geräte und und und

Gezeigt wird die Geschichte des Roten Kreuzes seit der Gründung im Jahre 1863 bis heute. Es wurde 1984 gegründet und ist bundesweit eines der größten Museen seiner Art.

Das Museum präsentiert sich auf 500 qm Ausstellungsfläche mit 8 Ausstellungsräumen und der Unterstellhalle für historische Krankenwagen.

Werden Sie Mitglied in unserem Förderkreis und unterstützen Sie mit ihrem Beitrag die Förderung und Erhaltung des Nürnberger Rotkreuz-Museums.

„Das Werk ist gegründet.
Ich war nur ein Werkzeug in der Hand Gottes.
Nun ist es an anderen, es weiter zu halten!“

Henry Dunant

Aktuelles und Nachrichten

· Pressemitteilung
Die Rolle des Deutschen Roten Kreuzes in der NS-Zeit ist komplex und ambivalent. Informieren Sie sich zu diesem schwierigen Thema und erfahren Sie, wie das DRK seine Geschichte aufarbeitet.
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Genf (IKRK/IFRC) – Stellungnahme von Kate Forbes, Präsidentin der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, und Mirjana Spoljaric, Präsidentin des Internationalen…
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Eine Studie des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin widmet sich dem Suchdienst des DRK im Westdeutschland der Nachkriegszeit. Unter anderem bemerkenswert: Zwei Ministerien hätten «tief in den…
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Die Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat am heutigen Samstag Hermann Gröhe zum neuen Präsidenten des DRK gewählt. Das Votum in Berlin fiel einstimmig aus.
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Im September 2025 feierte die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Rotkreuz-Museen ihr 25-jähriges Bestehen. Gabriel und Martin begleiteten die dreitägige Tagung und haben einige Stimmen der…
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Ehrenamtliche hatten sich vor 25 Jahren zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen – Museumsverantwortliche aus der ganzen Republik tauschten sich drei Tage lang in Vogelsang aus – Familiäre…
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Veranstaltungen und Termine

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70 Jahre Genfer Abkommen

Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist mit nationalen Gesellschaften in 191 Ländern die größte humanitäre Organisation der Welt.

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, hat die Bedeutung der Genfer Abkommen gewürdigt, die vor 70 Jahren am 12. August 1949 abgeschlossen wurden. „Die Genfer Abkommen sind ein Meilenstein des humanitären Völkerrechts, weil sie das Verhalten der Konfliktparteien regeln, um das menschliche Leiden in bewaffneten Auseinandersetzungen so gering wie möglich zu halten“, sagte Hasselfeldt. Diese Regeln müssten allerdings auch eingehalten werden, mahnte die DRK-Präsidentin an. „Es ist besorgniserregend, dass in vielen Konfliktgebieten das humanitäre Völkerrecht verletzt wird, indem Zivilpersonen, humanitäre Helfer oder Gesundheitseinrichtungen angegriffen werden“, erklärte Hasselfeldt. Allein im vergangenen Jahr seien weltweit insgesamt 155 humanitäre Helfer im Einsatz getötet worden. Besonders problematisch sei die Situation in Ländern wie Syrien, Südsudan und Afghanistan.

Die vier Genfer Abkommen von 1949 sind für sämtliche Staaten verbindlich. Sie schützen insbesondere verwundete, kranke oder gefangene Soldaten und Zivilpersonen. Eine herausragende Errungenschaft der Genfer Abkommen ist die Regelung für nicht-internationale bewaffnete Konflikte: Die Staaten konnten sich erstmals auf ein Ergebnis für Situationen einigen, in denen nicht alle Konfliktparteien Staaten sind. Hier gilt unter allen Umständen ein Mindeststandard an Menschlichkeit. Auch auf neue Entwicklungen und Situationen – wie etwa den Einsatz von Drohnen oder Cyberkriegsführung – kann das humanitäre Völkerrecht angewendet werden. „Die Aktualität der Genfer Abkommen ist heute nicht geringer als vor 70 Jahren“, sagte Hasselfeldt. Basierend auf den Genfer Abkommen leisten Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften humanitäre Hilfe in bewaffneten Konflikten oder helfen mit dem Suchdienst bei der Familienzusammenführung. Das Emblem des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes dient dabei den weltweit über 14 Millionen haupt- und ehrenamtlichen Helfern der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung als Schutzzeichen in bewaffneten Konflikten.

Die Bewegung sei aufgrund ihrer humanitären Aufgaben in besonderer Weise den Grundsätzen der Unparteilichkeit und Neutralität verpflichtet, sagte Hasselfeldt. „Denn nur durch diese Unparteilichkeit und Neutralität können wir in bewaffneten Auseinandersetzungen eine hohe Akzeptanz bei allen Konfliktparteien erreichen, um humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung zu organisieren. Ohne die Genfer Abkommen wäre diese Hilfe gar nicht möglich“, erklärte die DRK-Präsidentin.

⇒ Die Genfer Abkommen

Quelle: DRK Generalsekretariat

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