Tag der offenen Tür des Uni-Klinikums Erlangen
Rotkreuz-Museum mit Beiträgen zur Geschichte der Klinik

 

Zweihundert Jahre Uniklinikum Erlangen gaben Anlass, der breiten Bevölkerung seine Leistungsfähigkeit zu demonstrieren. Bei einem Tag der offenen Tür am 13. März gab es reichlich Gelegenheit, die zahlreichen Einrichtungen im Gesundheitsbereich der Klinik kennen zu lernen. Pflege, Herzchirurgie, Pneumologie. Fast 50 Bereiche stellten ihre Arbeit dar. Natürlich war auch das Erlangener Rot Kreuz vertreten, die Kameraden führten insbesondere Reanimationen vor.

Um einen Zeitvergleich zwischen früheren Reanimationen und den Heutigen zu ermöglichen, stellte unser Museum das Wiederbelebungsgerät Inhabad von 1922 und den alten Kollegen noch bekannten "Knochenbrecher" aus den 60/70er Jahren zur Schau.

Trotz kalten Windes konnten wir einer Vielzahl an Besuchern Eindrücke über unser Museum vermitteln. Die ganze Veranstaltung war sehr gut besucht. Gleich zu Beginn wurde unser T1 vom Bayerischen Rundfunk in Beschlag genommen, das Team wollte die Einleitung für ihre Sendung in unserem Wagen drehen.


Werner Schneider und Bernd Franta brachten zudem noch den VW T1 und unseren Museums-RTW mit. Unser RTW ist insofern interessant, weil die Anfangsjahre des Erlangener Notarztwesens mit einem solchen Fahrzeug bestritten wurden. In den 70er Jahren stand ein RTW (als NAW) des Erlangener Roten Kreuzes ständig an der Uni um mit einem Anästhesisten zu den Notfällen auszurücken.


Quelle:

Rotkreuz-Museum Nürnberg
Günther Herold
vom 31. 03. 2016